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Jazzkantine - Schritt für Schritt

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Es ist schwül, warm, die Nacht fängt langsam an,
die Arbeit ist geschafft, jetzt ist Entspannung dran,
ich lehne mich zurück, Du weißt ja, wie das geht
ich bin P.H.I.L., und wenn Du mich nicht verstehst,
dann komm ein bißchen näher, komm mal näher zu uns,
leg Dich ein bißchen hin und lausche der Kunst,
Kunst? Kunst! Du weißt, worum es geht,
die Sache, die die Musiker tun, damit man sie versteht,
akustische Wellen zerschellen in Deinem Ohr
Du siehst virtuelle Welten, ja Du stellst sie dir vor
Du siehst Farben, Farben? Und Räume, die sich drehen,
im Takt der Musik auf den Trip mit gehen.

Wir fliegen mit ´nem Cana-Raumschiff direkt durch das All
ich dreh mich und bewege mich und komm doch niemals zu Fall
wir liegen auf dem Gras, das auf dem Boden wächst,
es ist ein grüner Komplex und so wunderschön
lenkst Du die Fantasien Deiner selbst und fragst Dich
wo führt das alles hin, doch Du beklagst Dich nicht
der Flug endet ohne jeden Spuk, denn wer ihn einmal einlud
bekommt nicht genug, Du wirst selbstlos, schwerelos, endlos groß,
ziehst ein Los, gehst los, bist weich wie Moos, kommst in unsere Welt
mit dem Chip, der Dich dort hinbringt, wir sind auf dem Trip

Und alle kommen mit auf den Trip, Schritt für Schritt

Du siehst den dunklen Raum in der Nähe von Dir
Und langsam öffnet sich für eine Tür
tausende von Träumen erfüllen sich hier, Du spürst die Welt,
die sich nicht mehr ganz im Takt hält,
wie sich ihre Haut langsam von der Kruste abpellt,
ich lieg´ in der Dunkelheit und schau ins Himmelszelt
die Unendlichkeit liegt direkt vor mir,
bin ich denn der Einzige auf diesem Planeten hier
Stille erdrückt mich, Einsamkeit erwürgt mich,
die Unbewußtheit meines Seins ist für mich schrecklich
lockende Rufe becircen mein Gemüt,
ist das denn alles Wirklichkeit, was hier vor mir aufglüht