Es ist schwül, warm, die Nacht fängt langsam an, die Arbeit ist geschafft, jetzt ist Entspannung dran, ich lehne mich zurück, Du weißt ja, wie das geht ich bin P.H.I.L., und wenn Du mich nicht verstehst, dann komm ein bißchen näher, komm mal näher zu uns, leg Dich ein bißchen hin und lausche der Kunst, Kunst? Kunst! Du weißt, worum es geht, die Sache, die die Musiker tun, damit man sie versteht, akustische Wellen zerschellen in Deinem Ohr Du siehst virtuelle Welten, ja Du stellst sie dir vor Du siehst Farben, Farben? Und Räume, die sich drehen, im Takt der Musik auf den Trip mit gehen.
Wir fliegen mit ´nem Cana-Raumschiff direkt durch das All ich dreh mich und bewege mich und komm doch niemals zu Fall wir liegen auf dem Gras, das auf dem Boden wächst, es ist ein grüner Komplex und so wunderschön lenkst Du die Fantasien Deiner selbst und fragst Dich wo führt das alles hin, doch Du beklagst Dich nicht der Flug endet ohne jeden Spuk, denn wer ihn einmal einlud bekommt nicht genug, Du wirst selbstlos, schwerelos, endlos groß, ziehst ein Los, gehst los, bist weich wie Moos, kommst in unsere Welt mit dem Chip, der Dich dort hinbringt, wir sind auf dem Trip
Und alle kommen mit auf den Trip, Schritt für Schritt
Du siehst den dunklen Raum in der Nähe von Dir Und langsam öffnet sich für eine Tür tausende von Träumen erfüllen sich hier, Du spürst die Welt, die sich nicht mehr ganz im Takt hält, wie sich ihre Haut langsam von der Kruste abpellt, ich lieg´ in der Dunkelheit und schau ins Himmelszelt die Unendlichkeit liegt direkt vor mir, bin ich denn der Einzige auf diesem Planeten hier Stille erdrückt mich, Einsamkeit erwürgt mich, die Unbewußtheit meines Seins ist für mich schrecklich lockende Rufe becircen mein Gemüt, ist das denn alles Wirklichkeit, was hier vor mir aufglüht |